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DIE GESCHICHTE DER PFF KIRCHE

Protestant Faith Fellowship begann 1971 mit einem Antrag von Ernest W. Armstrong vom US Militär und E.P. Jones, PFF’s erster Diakon, für einen Standort,  an dem sie ihren jährlichen St. Johns Gottesdienst abhalten zu können. Der Antrag wurde eingereicht und von Rev. Boyd Walton, Master Sergeant auf Tempelhof Air Base, genehmigt. Der erste Gottesdienst wurde in der Kirche der Andrews Kaserne abgehalten.

In 1973 bat Rev. Walton, PFFs erster Pastor, beim kommandierenden General um Genehmigung, den Gottesdient in der Hauptkirche, der „Berlin Brigade Chapel, American Community Chapel (ACC)“ am Hüttenweg, abhalten zu können. Die Genehmigung wurde erteilt. Die Dienstvorschrift der US Armee besagte, dass es nur religiösen Organisationen oder vom Geistlichen gestützte Gruppen erlaubt war, das Kirchengebäude zu nutzen.

Von 1973 bis ca. 1984 / 1985 nannte sich die Gemeinde „Intra-Faith“. Die Gemeinde begann als Kirche für überwiegend junge Erwachsene. Der erste Chor wurde geleitet von Mrs Haddie Bruster, die auch die Pianistin war. Die ersten Roben waren schwarz, grün und rot, die Farben der Afro Amerikaner. Die Aufgabe des Gottesdienstes war es, Jugendlichen eine bessere Alternative zu Bowlingbahnen und Gangs zu bieten, damit sie sonntags in die Kirche kommen und geistlich bereichert werden für eine bessere Zukunft.

Als die Jahre vergingen, wuchs die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer und die Gemeinde veränderte sich. Junge Erwachsene, Erwachsene, Senioren und Kinder – alle kamen. Der Ablauf des Gottesdienstes wurde geändert, um sich der neuen Vielfalt anzupassen. Während dieser Zeit wurde die Gemeinde von verschiedenen Pastoren umsorgt, gepflegt und gehütet.

1984/85 wurde die Gemeinde Intra-Faith unter Pastor Charles Murdock aufgelöst, in eine pastoral-gestützte Kirchengemeinde umgewandelt und in Protestant Faith Fellowship (PFF) umbenannt. Seit jener Zeit hatte PFF folgende Pastoren: Pastor Edward Saxon, Chaplain Glen Kelso, Chaplain Jerry Robinson, Chaplain John Stepp, Rev. Ricky L. Jaspar.

Seit ihrer Umwandlung versorgte PFF hunderte,         ja tausende hungrige Seelen, lehrte, beriet, verheira- tete, taufte und begrub viele der Gemeinde- mitglieder. Sie sandte viele Verkünder in die Welt hinaus. PFF bleibt ein Leuchtfeuer in dieser dunklen Welt. PFF war und ist ein Organismus, der in Jesus Christus verwurzelt ist.

Als 1994 die Amerikanische Militärbasis nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands in Berlin geschlossen wurde, wurden 80% der Gemeindemitglieder von PFF in die USA oder anderswo in der Welt versetzt. In Anbetracht dieser Veränderung wurde auch die PFF Gemeinde beeinträchtigt.

Im Juni 1994 erhielten die PFF Gemeindemitglieder Diakon Joseph Atuahene und Bruder Frank J. Williams Jr. eine Vision von Gott, Seine Arbeit weiterzuführen. Also gingen sie auf die Reise für den Herrn. Diakon Atuahene wurde zum Pastor ordiniert und Bruder Williams zum Diakon. Sie übernahmen das Amt vom ausscheidenden Pastor Rickey L. Jasper, der zurück in die USA versetzt wurde.               Die “American Community Chapel” am Hüttenweg wurde am 26. Juni 1994 geschlossen, aber PFF existierte weiter.

Der erste Gottesdienst nach der Schließung wurde in Bruder Morris‘ Kinderklinik in der Mauerstraße in Berlin-Kreuzberg abgehalten. Es waren nur wenige Mitglieder übrig geblieben, aber die lobpreisten den Namen des Herrn und Gott vollbrachte wunderbare Dinge in diesem Gebäude. Die Ge- meinde wuchs und ein größeres Gebäude wurde für den Gottesdienst gebraucht.

Gott war wiederum zur rechten Zeit da und die Gemeinde „Zum Guten Hirten“ öffnete ihre Tür für PFF, damit sie dort Gott anbeten konnte;                 Er arbeitete weiter an ihrer Bestimmung und bereitete sie auf ein neues Wunder vor.

Eines Tages, zwei Monate später, wollten zwei Mitglieder von PFF herausfinden, was aus dem ehemaligen Kirchengebäude am Hüttenweg geworden war. Zu ihrer Überraschung trafen sie ein ehemaliges Mitglied von PFF und er sagte ihnen, wer das Gebäude jetzt verwaltete und wie man mit dieser Stelle in Verbindung treten könne. Pastor Joseph und Diakon Williams, geführt vom Heiligen Geist, kontaktierten das Bezirksamt von Berlin-Zehlendorf und unterschrieben den Mietvertrag für die Kirche. Eine Woche später war PFF zurück in seinem Zuhause am Hüttenweg.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Diakon Williams zum Assistenten des Pastors ordiniert und Gott fuhr fort, die PFF Gemeinde zu segnen.

Im Dezember 1998 musste Pastor Atuahene aus familiären Gründen zurück nach Ghana und sein bisheriger Pastor-Assistent Williams übernahm die Verantwortung  für die Gemeinde. Im Oktober 1999 wurde Pastor-Assistent Williams dann von Bishop George D. Lee III von der „Cathedral of the Holy Spirit at Living Word Christian Centre“ in Augusta, Georgia zum Pastor ordiniert.

Am 19. Januar 2001 wurde der Verein “Protestant Faith Fellowship – Pentecostal Church of Berlin e.V.” gegründet, in welchem Pastor Williams der Vorsitzende ist.

PFF ist weiterhin ein Zuhause für einen lebendigen Organismus von Gottes Leib. Pastor Williams und der Kirchenrat arbeiten hart, um die Gemeinde nach Gottes Standards vorwärtszubringen. Viele haben Gott als ihren persönlichen Retter anerkannt und wurden im Namen des Herrn bei PFF getauft. Die wöchentlichen Bibelstunden in Englisch und Deutsch verschaffen die geistliche Nahrung, die so sehr gebraucht wird. PFF ist gesegnet, mit anderen Gemeinden Berlins, Deutschlands, der USA und Afrikas zusammen zu arbeiten. Über die Jahre hat der PFF Chor das Evangelium durch Gesang in viele Gebiete getragen. Sie haben Tausende gesegnet.

Gott sei Dank, dass PFF heute noch existiert. Christus, das Oberhaupt der Kirche, lebt.                Heute ist PFF eine freikirchliche Pfingstgemeinde mit Mitgliedern der internationalen christlichen Gemeinschaft, die nicht nur das Wort Gottes predigt, sondern auch durch die Gnade Gottes lebt. Die PFF Gemeinde teilt die Liebe Gottes mit anderen so, wie Jesus sie selbst liebt, um Hoffnung und Frieden zu allen Menschen zu bringen.

Die Geschichte von PFF entfaltet sich kontinuierlich… und Geschichte wird gemacht.